Haarerkrankungen

Alopecia areata

In unserer Praxis werden sehr viele Patienten mit ausgeprägter Alopecia areata behandelt. Bei dieser Erkrankung spielen neben genetischen Faktoren auch immunologische Einflüsse eine Rolle.
Bei therapierestistenten Fällen hat sich der Einsatz der sogenannten DCP-Therapie (s. u.) bestens bewährt.

Aspekt

Als erstes wird die Kopfhaut, sowie die Behaarung im Kopf- und Körperbereich genauestens untersucht. Dabei kann die Art der Haarlichtung oftmals bereits wichtige Hinweise auf die Ursache des Haarverlustes geben.

Auflichtmikroskopie

Beurteilung des Haarwachstums aus digitalisierter Auflichtmikroskopie (computerunterstützte Aufnahme des Haarwuchses).

  • Neues digitales Analyseverfahren für spezielle Haarsprechstunden (Einsatz u.a. in Unikliniken und spezialisierten Praxen)

  • Möglichkeit der aktuellen Anagen/Telogenratenbestimmung ohne Epilation

  • Objektive, standardisierte Verlaufs- und Therapiekontrolle

Durch Rasur, einer ca. ein Quadratzentimeter großen Stelle an bestimmten Lokalisationen der Kopfhaut, wird die Haarwachstumsdynamik nach einem Anfärbeverfahren, mittels digitalisierter Auflichtmikroskopie, objektiv und reproduzierbar gemessen.

Das Verfahren wird zur Diagnostik und objektivierbarer Verlaufskontrolle eingesetzt.

Nach Therapie kann die Besserung des Haarwachstums den Patienten (nach sechs oder zwölf Monaten), mit Hilfe dieser neuen digitalen Technologie, eindrucksvoll demonstriert werden.

Die Untersuchungen zur Haarwachstumsdynamik, mittels digitaler Auflichtmikroskopie, sind derzeit keine Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen.