Allergologie

Epikutantestung

Kontaktallergien sind derzeit weit verbreitet. Bei Frauen finden sich sehr häufig Typ IV-Allergien (Kontaktallergien) gegen Nickel- und Kobaltionen, die meist über das Tragen von Modeschmuck erworben wurden.

Desweiteren finden sich häufig Kontaktallergien gegen Inhaltsstoffe von Kosmetika (Duft- und Konservierungsmittel). Bei eventuellen Duftstoffallergien können duftstofffreie Präparate (Shampoos, Kosmetika etc.) genannt werden, die weiterhin verwendet werden können.

In unserer Praxis werden zusätzlich Allergietests zur Abklärung einer Amalgamallergie durchgeführt, wobei sich eher selten positive Resultate ergeben. Die Testung ist meist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.

Mittels Epikutantestung (siehe Bilder) können diese Typ IV-Allergien identifiziert werden.

Nach einer positiven Testung kann der Patient einen Allergiepass mit Namen und Verbreitung des jeweiligen Kontaktallergens bekommen.

Im Rahmen dermatologischer Fachgutachten und wissenschaftlich begründeter Gutachten, für Berufsgenossenschaften und Sozialgerichte, werden Epikutantestungen eingesetzt, um eventuell beruflich hervorgerufene Kontaktallergien herauszufiltern.

Pricktestung

Die Pricktestung wird zur Diagnostik von allergischem Schnupfen und allergischem Asthma eingesetzt. Auch bei der Untersuchung von Nahrungsmittelallergien,     Bienen- / Wespengiftallergien, Schimmelpilzallergien etc. werden Pricktestungen durchgeführt.

Dabei werden die standardisiert gefertigten Allergenlösungen auf die Unterarme aufgetropft und mittels einer sehr feinen Nadel die Haut angepiekst. Nach 20 und 40 Minuten erfolgt eine Ablesung, mit der man je nach Rötung und Qaddelgröße eine eventuell vorhandene Allergie feststellen kann.